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Die artgerechte Ernährung für „Maine Coon“ Katzen

Die Katze ist ein Fleischfresser und sie benötigt nur geringe Mengen an Kohlehydraten. Sie frisst die ganze Maus, außer einem Teil der Innereien. Auch das Fell der Maus dient als Ballaststoff und zur Anregung der Darmtätigkeit.  Die Nahrung der Katze besteht damit bis zu 90% aus Protein. Dieses optimale Futter holt sich die Katze mit ca. sechs bis zwölf Mäusen täglich, wenn sie Auslauf hat und in einem Gebiet mit Wiesen, Feldern und Wäldern lebt.
Unsere Katzen leiden heutzutage häufig unter chronischen Erkrankungen der Niere und Blase. Zu viel Trockenfutter und genereller Flüssigkeitsmangel in der Fertignahrung sind die Ursache dafür. Da die Katze freiwillig nicht viel Wasser trinkt, wird der Urin ständig zu stark konzentriert, der ph-Wert verschiebt sich und Blasengries und Blasensteine können entstehen.
Es ersetzt kein noch so „hochwertiges“ Fertigfutter die Gabe von rohem Fleisch. Eine artgerecht mit rohem Fleisch gefütterte Katze erfreut sich bester Gesundheit und Vitalität, Erkrankungen wie Nierenleiden, Blasensteine, Allergien und chronische Durchfälle bleiben ihnen fast immer erspart und sie sind energiegeladener, schlanker und muskulöser. Ein weiterer positiver Aspekt ist die verminderte und geruchsarme Kotmenge.
Biologisch artgerechte Rohfütterung (B.A.R.F.): bedeutet Gesundheit und Freude für Ihre Katze. Einer Katze zuzusehen, wie sie mit Genuss einen Hühnerflügel „bearbeitet“ und verzehrt, ist auch für den Katzenbesitzer ein echtes Schauspiel. Neben der optimalen Ernährung an sich kann die Katze bei der Rohfütterung auch ihre natürlichen Instinkte richtig ausleben: Beute halten und ggf. damit spielen, rupfen, auseinander nehmen und Stückchen für Stückchen verspeisen.
Gekochtes Fleisch ist für Katzen ungeeignet, denn mit dem Kochen gehen Taurin und andere lebenswichtige Aminosäuren, Vitamine und Enzyme großteils verloren. Die immer wieder angeführten Bedenken, dass durch die Fütterung von rohem Fleisch krankmachende Bakterien und Viren auf Katzen übergehen, sind schlichtweg falsch. Auch die Beutetiere unserer wilden Katzen sind nicht steril und gerade die Katzen, die Auslauf haben, sind die gesündesten.
Durch den kurzen Darm und die aggressive Magen-Darm-Flora sind Katzen widerstandsfähiger gegenüber Bakterien wie Salmonellen und Parasiten. Mit Würmern hat der Katzenkörper meist nur zu kämpfen, wenn die Darmflora durch Fertignahrung, chemische Entwurmungen und die Gabe von Antibiotika weitgehend zerstört wurde, was leider häufig der Fall ist.
Auch verursacht selbst hergestelltes Rohfutter, bei Beachtung einiger einfacher Grundregeln, keinerlei Mangelerscheinungen und Beschwerden, wie so oft behauptet wird Welche Zutaten eignen sich für die Rohfütterung der Katze? Fleisch: Im Prinzip kann die Katze jede Art von Fleisch fressen, aber sie benötigt Abwechslung! Füttern Sie im Wechsel alle Arten von Geflügel, Rind, Kaninchen, Wild, Ziege und Schaf. Das Fleisch kann und soll natürlich mit dem Fett verfüttert werden und ebenso sollten Sie Innereien wie Herz (enthält viel Taurin und ist eigentlich ein Muskel, deshalb ruhig mal öfter geben), Leber, Mägen in Maßen geben. Besonders gern mögen Katzen meist Geflügel und auch Knochen.
Rohe Knochen, auch die des Geflügels, splittern nicht und können von der Katze hervorragend verwertet werden. Nur gekochte Knochen sollten von den Tieren fern gehalten werden.
Fisch: Viele Katzen lieben Fisch. Einmal die Woche können Sie rohen, fettreichen Fisch gerne geben. Ganz und mit Gräten, aber bitte nur roh! Besonders reich an Omega 3-Fetten sind die fettreichen Fische wie z.B. Lachs, Makrele, Hering oder auch Sardinen. Fische enthalten auch viele Vitamine und Mineralstoffe. Erwähnenswert ist hier das Vitamin D.
Meeresfrüchte werden gerne genommen und enthalten viel Taurin.
Getreide und Gemüse: Getreide steht nicht auf dem natürlichen Speiseplan von Katzen. Sie brauchen es schlichtweg nicht.
Über Fell, Knochen, Federn, etc. nimmt die Katze in der Natur auch Ballaststoffe zu sich. Ballaststoffe lassen sich gut über geraspeltes Gemüse abdecken. Der Anteil sollte allerdings im Durchschnitt nur ca. 5 % der Mahlzeit ausmachen.
Fette: Eine Katze braucht Fett und kann es auch optimal verwerten. Am besten eignen sich tierische Fette (z.B. Lachsöl, Fischöl, oder Schmalz. Schneiden Sie die Fettränder beim Fleisch nicht ab und füttern Sie ruhig Huhn mit Haut etc. Bei solchen Mahlzeiten brauchen Sie dann auch kein Fett mehr zufügen.
Eier: Können ab und zu gefüttert werden. Selbstverständlich nur roh!
Milchprodukte: Stehen in erste Linie mal nicht auf dem natürlichen Ernährungsplan unserer Katzen und sind deshalb vorerst kritisch zu betrachten. Wenn die Katze keine allergischen Reaktionen zeigt oder andere Unverträglichkeiten wie etwa Durchfall etc. bekommt und ihr Milchprodukte schmecken, spricht nichts dagegen. Allerdings sollten Sie nur angesäuerte Milchprodukte wie z,B. Hüttenkäse, Kefir und Naturjoghurt geben. Verträglicher als Kuhmilch ist Ziegenmilch, welche auch wunderbar als Zufütterung bei Welpen geeignet ist.
Taurin: Katzen benötigen unbedingt Taurin. Dies findet sich u. a. im Herzmuskelfleisch und in Meeresfrüchten. Das natürlichste Supplement für Taurin ist die Grünlippmuschel. Einfach über jede Mahlzeit etwas darüber streuen. Unbedingt auf gute Qualität achten!
Sonstiges: Katzen benötigen Grasfasern, um ihren Darm zu reinigen und durch das Putzen verschluckte Haare zu verdauen. Deshalb sollten Katzen, die reine Wohnungskatzen sind, stets Katzengras und Katzenminze zur Verfügung haben. Auch Kalzium wird von der Katze gebraucht. Mag sie keine Knochen oder Hühnerflügel, kann man das fehlende Kalzium in Form von geriebenen Eierschalen oder Algenkalk zusetzen. Eine weitere Möglichkeit wäre es, die Hühnerhälse, -flügel, etc. durch den Fleischwolf zu drehen Auch das notwendige Salz, das sonst in den Knochen bzw. im Blut steckt, kann mit einer kleinen Prise unjodiertem Natursalz, das man auf das Fleisch gibt zugeführt werden.
Salmonellen, Würmer und Co.: Um es gleich vorneweg zu nehmen: Es besteht potenziell die Gefahr von Würmern, Salmonellen etc. Nicht umsonst gibt es Hygienemaßnahmen, welche man bei der Verarbeitung von rohem Fleisch treffen sollte.
Salmonellen befinden sich zum größten Teil an der Fleischoberfläche. Spülen Sie daher Fleisch vor der Verarbeitung immer mit kalten Wasser ab. So verringern Sie die Keimbelastung immens.
Verwenden Sie nur frisches Fleisch.Nehmen Sie Fleisch, welches für den menschlichen Verzehr geeignet ist.Frisches Fleisch riecht kaum, vor allem riecht es aber nicht sauer.Das Farbe des Fleisches darf nicht gelb, grau oder grünlich sein. Die Oberfläche darf nicht matschig oder schmierig sein. Unsere Katze hat einen ausgesprochen guten Riecher. Sie wird kein verdorbenes Fleisch essen, da sie kein Aasfresser ist. Die Katze bevorzugt frisches Fleisch. Vertrauen Sie Ihrer Katze.
Wurmeier sterben nach einiger Zeit bei einer Temperatur von -18°C ab. Die Tiefkühltruhe sollte daher stets und ununterbrochen diese Temperatur beibehalten. Wenn die oben genannten Maßnahmen im Umgang mit der Hygiene und im Umgang mit Fleisch eingehalten werden, ist die Chance extrem gering, dass Ihre Katze erkrankt oder aber sich Würmer entwickeln. Sammeln Sie ein oder zweimal im Jahr Kotproben Ihrer Tiere über mehrere Tage und lassen Sie diese auf Würmer untersuchen. Entwurmen Sie dann bei Bedarf.
 

KATZEN WÜRDEN MÄUSE KAUFEN

Milo

Die ideale Nahrung für eine Katze ist die Maus. Diese Feststellung mag vielleicht etwas einfach und belanglos klingen; ist sie aber durchaus nicht.

Die wichtigste Erkenntnis, die jeder Katzenbesitzer daraus ableiten sollte, ist die Tatsache, dass Katzen reine Fleisch-fresser sind. Am artgerechtesten wäre also eine reine Rohfütterung ganzer Tiere, einschließlich vorverdautem Mageninhalts, Knochen, Sehnen etc. Diese Rohfütterung mit Supplementen nennt sich BARFen (BiologischArtgerichte Rohe Fütterung), ist jedoch für den durchschnittlichen Katzenhalter leider schwierig zu realisieren, da sie eine genaue Kenntnis der Materie erfordert. Die meisten werden folglich auf die Verfütterung von Fertignahrung angewiesen sein. Wenn man sich aber mal eine Dose Katzenfutter einer x-beliebigen Firma ansieht, ist man sehr erstaunt, darin so ziemlich alles zu finden – nur fast kein Fleisch!

Was ist eigentlich in der Dose?

Es ist  logisch, dass in den Dosen mit billigem Futter kein hochwertiges Fleisch in ausreichender Menge enthalten sein kann. Los geht es meist mit „Fleisch und tierischen Nebenerzeugnissen“. Das ist nichts anderes als: billige Schlachtabfälle, zerkleinertes Fell, Knochen, Federn, Schnäbel, Wolle, und etliches mehr. Auch wenn die Katze in der Natur die ganze Maus frisst, ist das Verhältnis der einzelnen tierischen Bestandteile in der Dose nicht ausgeglichen und die Qualität des verwendeten Fleisches nicht sehr hoch, weil das für den Hersteller viel zu teuer wäre. Generell kann man sagen, dass der Fleischanteil daran immer sehr gering ist, und die „4% Huhn, Kaninchen etc.“ bedeuten nichts anderes, als dass von diesen Abfällen 4% von entsprechendem Tier stammen. Diese Abfälle sind für den menschlichen Verzehr nicht zugelassen, und fallen deshalb auch nicht unter die Bestimmungen der Lebensmittelindustrie. Nicht alle verwendeten Kadaver sind frisch, und außerdem werden natürlich auch kranke Tiere verarbeitet, so dass sich u.a. auch karzinogenes Gewebe in den Dosen befinden kann. Nicht sehr appetitlich und auch nicht sehr gesund!

Normalerweise würde eine Katze dieses Zeug nicht anrühren, aber die zugesetzten Fette (Abfallfette, z. B. altes Bratfett), die Geschmacks- und Konservierungsstoffe und der zugesetzte Zucker täuschen den Geschmacksinn der Katze. Dann wird es richtig kritisch. Als nächstes stehen „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ und „Getreide“ auf dem Plan. Darin enthalten sind unter anderem zerstoßene Erdnussschalen, Getreide Abfälle aller Art und vor allem viel Soja, denn das ist billig. Diese Inhaltsstoffe sind nicht gut verträglich, denn, anders als Hunde, benötigen Katzen zur Deckung ihres Energiebedarfs keine Kohlenhydrate, sondern Eiweiße (Proteine). Ihr Darm ist viel zu kurz, um die langkettigen Kohlenhydrate vollständig aufzuschließen. Das große Problem bei der Sache ist folglich, dass Katzen diese sowie alle pflanzlichen Eiweiße, z.B. aus Soja, nicht komplett verdauen können!! Dies gilt ebenso für fast alle Gemüsesorten, von denen lediglich Karotten (nicht roh!) für die Katze verdaulich sind. Deshalb sollte der Kohlenhydrate Anteil Getreideprodukte) so niedrig wie möglich und die verwendeten Getreidesorten so hochverdaulich wie möglich sein (z.B. Reis).

Wird dem Körper der Katze pflanzliches Material zugeführt, muss es dieser als „Sondermüll“ verarbeiten, wobei lebenswichtige Organe wie Niere und Leber übermäßig strapaziert werden und somit ziemlich früh ausgemergelt sind. So stirbt dann auch jede 2. Katze an Nierenversagen, und solche Organschäden entstehen sehr häufig durch Ernährungsfehler!

Ein hoher Anteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen begünstigt außerdem die Bildung von Harnsteinen, weil er dafür sorgt, dass der Harn basisch wird. Fleisch wiederum macht den Harn sauer und verhindert so die Bildung von Harnsteinen. Dies gilt nicht für ältere Katzen und Katzenwelpen, die von Natur aus einen sehr sauren Harn haben.

Zum Schluss findet man noch eine besondere Überraschung in der Dose: Zucker! Dieser schädigt nachweislich den Organismus der Katze und verursacht Zahn- und manchmal auch Bauspeicheldrüsen Probleme. Zudem fördert er die überproportionale Vermehrung von Pilzen im Darm, was dazu führt, dass die Darmflora aus dem Gleichgewicht kommt, der Organismus belastet wird und außerdem fortan ein Großteil des der Katze zugeführten Futters der „Ernährung“ der Pilze zugute kommt, und nicht Ihrer Katze. Übrigens: Ob „Zucker“ oder „Karamell“ auf der Dose steht, ist unwichtig. Karamell ist nämlich auch ein Zucker Derivat und hat dieselben Gesundheitsschäden zur Folge!

Verdummung im Supermarkt

Leider werden die Tierbesitzer nicht über die Zusammensetzung beim Billig Futter aufgeklärt, sondern mit netten Bildchen von süßen und zufriedenen Katzen ruhig gestellt, die von der Dose und vom Fernseher prangen. Ob man nun die Firma x, die Firma y oder die Firma mit den lila Aufklebern kauft, ob die Dose schlicht ist oder das Futter in kleinen, teuren 100-g-Schälchen oder Tütchen daherkommt, ob es sich als Ragout, Geschnetzeltes oder Häppchen in Géleé tarnt; der Großteil der Futter Marken kommt aus derselben Fabrik und es ist ein und desselben Hersteller. Der hat als Ziel seinen Gewinn und nicht die Gesundheit unserer Katzen.

Fast alle genannten Inhaltsstoffe, einschließlich Zucker, sind billige Rohstoffe, die die Dose füllen, ohne der Katze auch nur ansatzweise von Nutzen zu sein. Hinzu kommen noch Konservierungsstoffe, die meist unter dem Deckmantel „EWG-Zusatzstoffe“ laufen und Krebs auslösen können. Hier wird deutlich, dass der Tierbesitzer bewusst im Unklaren gelassen wird.

Wie unterscheidet man gutes von schlechtem Futter?

Es gibt 2 einfache Methoden, gutes von minderwertigem Futter zu unterscheiden.

Erstens: Jedes Futter, das im Supermarkt erhältlich ist, ist minderwertig.

Zweitens: Je geringer die Menge an Futter ist, die die Katze zur Sättigung ihres Nährstoff Bedarfs benötigt, desto hochwertiger ist es.

Zur Verdeutlichung ein Beispiel: Bei den in Supermarkt erhältlichen Produkten erfährt man, dass eine „durchschnittlich große Katze (4 kg)“ täglich 425 g benötigt. Von einem hochwertigen Futter benötigt dieselbe Katze plötzlich nur noch 156 g. Diese Differenz von 269 g kommt durch die billigen Füllstoffe zustande. Dasselbe gilt für billiges Trockenfutter. Auch hier wird mit Füll-, Farb- und Aromastoffen gearbeitet. Von einem billigen Trockenfutter braucht man täglich ca. 110 Gramm und von einem hochwertigeren nur 60 – 70 Gramm.

Der Grund, warum Ihre Katze trotzdem das billigere Futter lieber mag, ist, dass die minderwertigen Zutaten mit Geruchs- und Geschmacksstoffen versetzt werden und außerdem jede Menge Zucker zugeführt wird, auch wenn die Futtermittelindustrie natürlich andere Argumente für die Beliebtheit ihrer Produkte anführt.

Daran gewöhnen sich die Katzen natürlich und werden regelrecht süchtig danach. Deshalb lehnen sie hochwertiges Futter zunächst oft ab, weil die Suchtstoffe darin fehlen.

 

Die Vorteile hochwertigen Futters

Einige Premium-Futtermarken wählen ihre Inhaltsstoffe so aus, dass sie weitgehend den natürlichen Nahrungsgewohnheiten der Katze entsprechen. Diese hochwertigen Futtermarken sind sowohl als Nass- wie auch als Trockenfutter erhältlich. Für hochwertiges Futter haben Sie nicht mehr Kosten als für minderwertiges. Es erscheint auf den ersten Blick teurer, aber da Sie eine geringere Menge brauchen, wirkt es sich finanziell nicht aus. Im Gegenteil, es kommt Sie sogar günstiger, denn Sie sparen auch noch „am anderen Ende“. Weil alle Inhaltsstoffe gut verdaulich sind, haben Sie weniger Kot und somit einen geringeren Verbrauch an Katzenstreu. Durch die Hochwertigkeit der Inhaltsstoffe haben sie keine Niere und Leber belastenden pflanzlichen Abfallprodukte. Außerdem läuft Ihre Katze weniger Gefahr, an Erkrankungen der Harnwege zu erkranken, weil weniger Flüssigkeit mit dem Kot über den Darm und somit mehr Flüssigkeit durch die Harnröhre ausgeschieden wird, die dabei „gespült“ wird und somit der Bildung von Harnsteinen vorgebeugt werden kann. Dies gilt für die Ernährung mit hochwertigem Nassfutter genauso wie für die Ernährung mit hochwertigem Trockenfutter.

Trockenfutter hat zwar den großen Vorteil, dass es hygienischer ist und den Kaumuskeln gut tut. Aber das sind schon die einzigen Vorteile, denn Trockenfutter enthält viel zu viel Getreide! Dass dies eine widernatürliche Form der Ernährung darstellt, wurde oben bereits näher erläutert. Daher sollte man – wenn überhaupt – nur zu einem Getreide freien Trockenfutter greifen. Allerdings muss man auch hier darauf achten, dass die Katze ausreichend trinkt (am besten sofort nach oder mit dem Essen), weil sonst wiederum die Nieren belastet werden!! Die meisten Katzen lassen sich durch eine Katzen Tränke wie z.B. den „Freshflow“, welcher eine Quelle simuliert, gut zum Trinken animieren. Andere nehmen vermehrt Wasser auf, wenn dieses einen Schuss Milch enthält. Wird bei ausschließlicher Trockenfutter Gabe nicht auf ausreichend Flüssigkeitsaufnahme nach dem Essen geachtet, kann es zur latenten Dehydration (Austrocknung) kommen. Darum sollte man auf keinen Fall ausschließlich Trockenfutter verabreichen, sondern die Nahrung um ein hochwertiges Nassfutter ergänzen und zusätzlich mit etwas Wasser anreichern.

Am besten ist es natürlich, von Anfang an gesunde Nahrung zu verfüttern, aber auch wenn Ihre Katze schon älter ist: Eine Umstellung lohnt sich immer, und Ihre Katze wird es Ihnen mit einem langen, gesunden Leben danken!

Erfahrene Züchter werden Ihnen bestätigen, das was Sie am Futter sparen, werden Sie beim Tierarzt lassen müssen.